Tag 2: Unterwegs

Mit Jetlag 11 Wohnungen besichtigen (in 8 Compounds) ist echt etwas hart. Es waren schön Wohnungen dabei, brandneue, große oder auch kleinere aber dann in toller Führung; mit Fitness oder Pool oder auch beidem. Morgen sehen wir noch ein paar mehr und müssen uns dann entscheiden. Das wird hart. Gerade sind wir aber auch ganz schön erledigt, und das obwohl es erst 18:00 Uhr ist. 

Unsere Maklerin hat uns um 10:00 im Hotel abgeholt und, immer fleißig am Handy chattend oder telefonierend, durch die einzelnen Gebiete und Wohnungen geführt. Kurze Mittagspause war auch noch drin, wir hatten die Wahl zwischen westlichem oder chinesischem Restaurant. Ist ja klar, wofür wir uns entschieden haben, oder?

 
(v.li.n.re.: Pilze, Shrimp Szechuan Style, eingelegte Lotuswurzel, gekochter Salat, Dumplings). Links im Bild noch Nic’s Apfelsaft – sehr frisch gepresst, yummy!

Jetzt versuchen wir, das alles zu verdauen, überdenken und für uns zu bewerten. Eigentlich bin ich auch schon bettreif, aber „es ist doch Weihnachten“ (s. vorheriger Frühstückspost) und ich will natürlich unbedingt noch in die Stadt. Starbucks gibt’s zwar wirklich an jeder Ecke, ich würde aber viel lieber mal die chinesische Kopie finden. Mal sehen, vielleicht laufen wir gleich einem über den Weg… Und der Smog hat sich auch komplett verzogen!!

Hier aber noch ein paar Eindrücke von unterwegs:

  

Glücksbärchis im Auto unseres Fahrers. Frühs durch die Scheibe auch noch recht smogig. 


Fußgängerüberweg über der Straße, unter der hochgesetzten Straße.


Vorne: Hochgesicherter Transport (natürlich wird auf dem Roller nebenher SMS getippt), dahinter ein älterer Chinese wie aus einem Klischee ausgeschnitten und auf modernes Gefährt gesetzt.    

Unsere Maklerin (beide Handys in der Hand). Genialer Rucksack. Zum Thema Mode mach ich demnächst eine gesonderte Rubrik auf.

  

Im Restaurant: Fühle mich an französische Raststätten aus den 90ern erinnert. Nicht gerade positiv. „Notiz an mich selbst: immer zu Hause zur Toilette gehen!“ (Disclaimer: eine der drei Kabinen hatte eine Toilette, allerdings ohne Brille, aber immerhin!) 

  

Motto für euch Besucher :) („Ist es nicht schön, Freunde zu haben die aus der Ferne kommen?“)

  

Blick vom Balkon einer der Wohnungen (die wir sicher nicht nehmen) – alte, kleine Häuser mitten in der Stadt, eingefasst von den Wollenkratzern) und:

 

Blick bis Pudong (hinten Mitte im Dunst, zwischen Hochhaus und dem Haus mit den zwei Kränen, sind der Shanghai Tower sowie das SWFC (der „Flaschenöffner“) zu erkennen).

2 Gedanken zu “Tag 2: Unterwegs

  1. Also zu diesen puristischen Toiletten (naja, eigentlich sinds eher Löcher im Boden) – Stehtoiletten sagt wikipedia. (Diesen Artikel finde ich recht spannend: http://de.wikivoyage.org/wiki/Toiletten_in_China)
    Diese unsympathischen Örtlichkeiten kenne ich noch aus Russland, wo man sie auch in den Einkaufszentren findet oder öffentlichen Plätzen – und sie sagen eines: „Mach’s kurz!“ Von wegen lange Klo-Sessions…
    Und man kann in China von Glück reden, wenn man Trennwände hat und nicht dem Nachbarn über die Schulter schauen darf, nehme ich an :p
    Vorteil: sie sind viel hygenischer als unsere Toilettensitze, aber ich habe die Technik einer bequemen Hocke während meiner russischen Experimente auch nicht wirklich gemeistert. Find’s extrem unbequem :/

  2. Haha – stimmt. Im Yuyuan war ich auf einer brandneuen Stehtoilette, die war sehr modern und sauber. In den Malls gibt es aber zB normale Klos, nur die öffentlichen oder alten Locations haben siffige Stehklos. Sagen wir’s so: wenn man muss, muss man. Sind ja hier nicht bei Wünsch-dir-was ;)

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