Vorbereitungen abgeschlossen (2)

Heute Stand der viel gefürchtete Gesundheitscheck auf dem Plan (wofür leider das Frühstück ausfallen musste). Zuvor wurden wir ja (zum Glück) gewarnt, wie eklig und anstrengend und stressig das werden würde. Mit uns war ein zweites deutsches Paar im Auto, Stefan und Daniela, die auch für Schaeffler hier her kommen (er nach Taicang und sie so wie Nic nach Anting). Die beiden hatten auch schon diverse Horrorstories gehört, zudem kippt Daniela regelmäßig beim Blut abnehmen um.

Zu viert haben wir uns also mutig ins Krankenhaus begeben, dort wurde von einer Mitarbeiterin der Maklerfirma (die aber irgendwie für alles zuständig sind und dann zB auch bei der Kontoeröffnung helfen werden) assistiert. Haben halt einfach zu wenig Chinesisch gelernt, bisher ;)

Zum Healthcheck an sich: Obenrum frei machen, Bademantel (ja, etwas bah, aber weitaus sauberer als befürchtet; keine Blutflecke drauf ;) ) drüber und ab durch die Zimmer. Insgesamt waren wir nur etwa 20 Personen, damit hätten wir wohl großes Glück, sonst ist da mehr los. Der Reihe nach:

  • Größe / Gewicht / BMI (haha!!)
  • Blutdruck / Puls
  • Abhören (vorne unter den Mantel, Rücken durch den Bademantel durch – hä???)
  • EKG (etwas bah, aber eigentlich echt ok, nur dass die jeden mit dem gleichen Wattebausch einreibt)
  • Lunge Röntgen (die Fortpflanzungsorganschutzwestewurde einem dabei leider nicht umgelegt, die hängt fest installiert – auf chinesischer Höhe…)
  • Blut abnehmen (frische Nadel, yay, Arm mit frischem Wattestab desinfiziert, yay – wir freuen uns über die kleinen Dinge)
  • Ultraschall (Bauchraum. Keine Ahnung, ob unsere „gute Niere“ jetzt schon für irgendwas verplant ist oder was das bringt…)

Dank der Geschichten die wir davor darüber gehört hatten (Dank derer wir so niedrige Erwartungen hatten, dass es jetzt echt halb so wild war), hab ich heute früh Feuchttücher eingepackt und das war nach dem Ultraschallgleitgel wirklich perfekt, haben sich auch Stefan und Daniela drüber gefreut. Sonst war die Abwicklung sehr professionell und auf Effizienz getrimmt, Daniela blieb zum Glück auch bei Bewusstsein. Der Arzt mit dem Ultraschall war auch sehr darauf bedacht, oben mein Bademäntelchen zuzuhalten als er den Bauch aufgedeckt hat, sowas muss man daheim nicht unbedingt erwarten.

Knapp 100€ pro Person weniger, aber dafür der Nachweis für die Regierung, dass wir keine schlimmen ansteckenden Krankheiten mitbringen und hier her ziehen dürfen. Macht bei 1,3 Milliarden Einwohner in einem (jetzt gerade) feucht-heißem Land, in dem sich jede Erkrankung notfalls wie die Seuche ausbreitet, schon irgendwo Sinn!

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