Endlich angekommen

Entschuldigt bitte den – zumeist unfreiwilligen – Hiatus hier! Zuerst kam Deutschland dazwischen und es fehlte schlicht die Zeit, beziehungsweise die knappe Zeit in Deutschland war zu kostbar und zu sehr durchgetaktet, und in den freien Minuten nutzte ich meist die Zeit zum Verarbeiten der vielen kleinen schönen Dinge.

Dann brach letztlich doch die Erkältung aus, die ich schon mit nach Deutschland gebracht hatte. Wie es eben so ist ging es in den Zeiten des Stress noch irgendwie und die ganzen schönen Treffen mit Freunden und Familie haben mich am Laufen gehalten – aber in den letzten Tagen, als es etwas ruhiger wurde, war dann damit auch vorbei.

So langsam bin ich aber auf dem Weg zur alten Fitness und es kann ja irgendwann auch nur bergauf gehen.

So bin ich als schon vor anderthalb Wochen zum dritten Mal in meinem Leben in Shanghai angekommen – und diesmal „richtig“. Beim look-and-see-Trip war es noch mehr Urlaub mit Wohnungssuche, beim Umzug war dann einfach nur noch alles neu und anders. Am 27. Februar war es jetzt „nach Hause kommen“ (und das, obwohl wir das ja drei Wochen zuvor in Deutschland schon hatten. Welches Glück wir doch haben, nicht wahr?). Ein ganz neues Gefühl gegenüber Shanghai: die Freude in die Stadt zu kommen, aber nicht nur aus der touristischen Neugier, was sie alles zu bieten hat; sondern auch aus dem einfachen Grund hier zu Hause zu sein.

Sich hier ganz intuitiv zurecht zu finden (die Wege kennen wir mittlerweile), ein paar Brocken Chinesisch zu sprechen (ich freue mich über jede kleine Konversation, die ich rein auf Chinesisch führen kann. Z.B. wenn ich mein Lieblingsgebäck bestellen kann, vier Stück zum Mitnehmen mit Tüte. Oder eine Cola light. Kalt. Oder einen Milchtee. In groß. Oder dem Taxifahrer sagen kann, wo er mich hinfahren soll und wo er anhalten soll. Die kleinen Dinge, die das Leben leichter machen und ein nicht ganz so ausgeschlossen fühlen lassen), hier Menschen zu haben, mit denen man sich gerne trifft (auch wenn ich die ersten Treffen leider erst mal alle absagen musste) und noch vieles mehr. Zum Beispiel, dass Shanghai eine der aufregendsten Städte der Welt ist (zumindest wenn man Lust auf neue Kultur, anderes Essen, viel neues Lernen und ungewöhnliche Gewohnheiten hat – aber dazu wann anders mehr).

Und ein weiteres kommt dazu: Die südliche Lage von Shanghai. Shanghai liegt auf der Höhe von Alexandria (auch wenn man das anhand der vereisten Bilder vom Januar nicht immer glauben mag) und wir hatten letzte Woche schon fünf Tage lang Frühsommer. Bis zu 26°C und Sonnenschein am Sonntag, da war selbst die Jeans zu warm. Einfach herrlich. Heute ist es wieder kühler geworden, aber ab jetzt wird so langsam der Frühling los gehen. Genau nach meinem Geschmack!

Ich bin angekommen.

   Frühsommer im Compound
 Jahreszeitenmäßig passendes Frühstück (die Mangos momentan sind der Hammer!)

  Wegbier am Freitag-Abend
 Weltkarte mal anders. Hätte ich gerne an der Wohnzimmerwand und dann alle besuchten Länder einfärben

 Auch die Magnolie blüht

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s