Huangshan Freitag (12.04.2016 -Tag12-)

Um 11:15 Uhr haben Stefan und ich uns am Freitag der ersten gemeinsamen Metro-Station auf dem weg nach Hongqiao getroffen und sind zusammen zum Flughafen gefahren, wo wir um 12:00 Dani, Michi und Nic getroffen haben. Nach einem leicht chaotischen Check-in am schöneren Flughafen Shanghais (es war mein erster Flug ab SHA, sonst war ich bisher nur in PVG) gab es für Michi das vorerst letzte westliche Mahl und dann ging es auch schon los. Ab nach TXN (Tunxi, mittlerweile aus Tourismusgründen umbenannt in Huangshan City) – eine Flugstunde und knapp 400 km entfernt.

Von dort eine Stunde mit dem Bus an den Fuß der gelben Berge (huang 黄 heißt gelb, shan 山 ist Berg), in ein kleines Dorf namens Tangkou. Unser Hotel dort war derartig grauslig, dass wir direkt unsere Wertsachen in einen Rucksack gepackt haben und uns auf zu einem Spaziergang gemacht haben. Eigentlich wollten wir zu den knapp vier Kilometer entfernten Wasserfällen – als es aber immer dunkler wurde und der Weg nur entlang der Landstraße führte, haben wir geschwind noch einen Teehang erkundet und uns dann Richtung Abendessen zurück nach Tangkou aufgemacht.

Etwas zu finden war gar nicht schwer, mit unseren Westlergesichten mit den langen Nasen sind wir aufgefallen wie die bunten Hunde und jeder Restaurantbesitzer in Tangkou hat uns ein herzliches „chifan?“ entgegengeschleudert – was bei gefühlten 138 Restaurants/Hotelrestaurants extrem nervig wurde. Knapp unter der Brücke (etwas daneben, genau genommen) stand aber ein schnuckeliger kleiner Grillstand vor einem kleinen Laden, die Grillmeisterin und ihre Kollegen haben sich nicht besonders für uns interessiert und so sind wir direkt zu denen – nicht-penetranz wird bei uns belohnt. Draußen waren schon alle Tische belegt, aber nachdem wir schon die Wörter für „können“, „sitzen“ und „draußen“ gelernt haben, war uns auch dieser Wunsch schnell erfüllt. Wir wurden irgendwie auch sofort in die Familie aufgenommen, die Ayi hat uns fröhlich die Toilette gezeigt und wir haben zugeschlagen und uns durchprobiert. Nachdem ich drin einen Kühlschrank entdeckt hatte, haben wir uns auch an die Fleischspießen getraut und es war alles unheimlich gut. Am besten war aber die Aubergine!

Nachdem es noch zu früh für das Bett war, aber das Hotel zu ranzig um sich dort aufzuhalten haben wir den Rest vom Abend mit Snacks und Drinks am Fluss verbracht und einfach ein bisschen das Rauschen des Wassers und die relative Ruhe genossen. Menschen waren zwar auch unterwegs, aber doch deutlich weniger als in unserem belebten Shanghai. Trotzdem sind wir nicht allzuspät ins Bett, am Samstag war schließlich um 7:00 Treffpunkt für die Gipfelbesteigung.

[Achtung: Ich komme heute nicht in WordPress. Daher schicke ich den Beitrag per Mail; die Bilder muss ich aber später hochladen. Schaut doch einfach morgen wieder rein, ob es dann besser klappt. Vielen Dank für euer Verständnis.]

    Im Flieger
  Vor dem Hotel des Grauens – selfie Stick for the win!

    Die gelben Berge von oben
  Essen und Wäsche in Tangkou

    Blick auf die Brücke, Objekt der Begierde im Hintergrund 
  Kinosessel und Spieltische unter der Brücke – hier spielt sich das Dorfleben ab

    Dinner for 5
  Der Grill mit unseren Maiskolben

    Nochmal in anderer Besetzung
  Essen und Mikado in einem

   Die weltbeste Aubergine

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