Inselparadies über Wasser (2/4)

Spätestens jetzt habt ihr verstanden, dass es zu unserem Frühsommer-Urlaub 2017 4 ganze Blogbeiträge geben wird, gell? 🙂

Das hier ist Nummer Zwei und handelt von (fast allen) unserer Abenteuer über Wasser. Ein Großes sparen wir aber aus, das bekommt einen eigenen Beitrag um den Rahmen nicht zu sprengen.

Um vier Uhr morgens landen wir in KOR. KOR, das ist die internationale Flughafenabkürzung für Koror, die Hauptinsel von Palau. Schon im letzten Post habe ich es am Ende erwähnt: Palau besteht aus 356 Inseln. Davon sind allerdings nur elf bewohnt (insgesamt rund 17700 Einwohner), was eine großartige Inspiration für tolle Abenteuergeschichten ist.

Warum Palau? Naja, Palau ist ein Paradies, das allein sorgt ja schon für Entspannung. Aber Palau gilt auch als Herberge eines der schönsten Tauchgebiete der Welt. Und so wird sich der dritte Beitrag mit all unseren Abenteuern unter Wasser beschäftigen. Aber auch an Land ist es absolut faszinierend.

Mitte des 16.Jh wurde der Inselstaat von einem spanischen Entdecker gesichtet und von Spanien annektiert. Sehr viel später, um die Jahrhundertwende 19./20.Jh gingen die Inseln dann an Deutschland – und so hat unser Taxifahrer uns von Deutschkenntnissen seiner Vorfahren berichtet. Allgemein ist man Recht gut auf Deutsche zu sprechen – was wohl auch mit der darauffolgenden Besatzung zu tun hat. Im ersten Weltkrieg, 1914, gingen die Inseln dann (einigermaßen friedlich, zumindest lokal gesehen) in japanischen Besitz über. Die Inseln sind immer noch japanisch geprägt, viele Bewohner sprechen Japanisch und viele Japaner kommen zu Besuch – obwohl Palau nur 30 Jahre japanisch war. Die nächste Übernahme ging auch nicht ganz so friedlich von statten, genau genommen bildet Palau den Schauplatz für eine der blutigsten Schlachten im pazifischen Teil des zweiten Weltkriegs. Zu guter letzt, trotz starker Gegenwehr, gingen die Inseln an die Amerikaner. Bis 1979, wo Palau unter einem Assoziierungsvertrag mit den USA quasi unabhängig ward, welcher 1994 gelockert wurde. Seitdem gilt Palau als unabhängig und wurde daraufhin auch in die Vereinten Nationen aufgenommen.

Und so findet man in Palau eine lustige Mischung: da gibt es Menschen, die stolz auf ihre „deutsche Vergangenheit“ sind, viel japanische Prägung aber auch viel Amerikanisierung. Zum Glück gibt es aber nicht nur Bier aus dem Hause Anheuser-Busch, sondern seit 1998 auch ein sehr gutes lokales Gebräu, „Red Rooster“ (unter einem irischen Braumeister). Amerika besteht aber auch nicht nur aus Festland – und so ist die stärkste amerikanische Prägung (bestimmt auch aus der relativen geographischen Nähe heraus) hawaiianisch. Poke und gute Laune all around 🙂

Genug geschwatzt, ihr wollt doch eh nur wieder Bilder gucken. Also: Bilderserie Palau (über Wasser)

Ankunft im Hotel, pünktlich zum Sonnenaufgang cooler Typ am Strand, 5:30 morgens Hallo, Sonne! Wir sind bereit für Urlaub… Frühstück mit Aussicht, was gibt es schöneres? Schon allein die erste Ausfahrt zum Tauchen zeugt von phänomenaler Sicht – dazu dann nächstes Mal mehr Eine der 356 Inseln – viele sind klein und in ihren Ansammlungen absolut faszinierend Bei der Mittagspause zwischen zwei Tauchgängen… … paradiesisch, oder? Sonnenuntergang 1 Nic total entspannt – Red Rooster und Maduro Kreative Art, die Zigarre wieder anzuzünden – Kerze und StäbchenMond zwischen Palmen Abendstimmung Ehemaliger Anleger hinter dem Hotel – dieser Teil diente im 2.Weltkrieg als Wasserflugzeug-Stützpunkt Blick auf das Hotel, mir startendem Tauchboot 😉 (leider ohne uns an diesem Tag…) Alter Wachposten auf dem vorgelagerten Hügel Blick auf das Hotel vom Hügel Sonnenuntergangsfarben mal anders Auf dem Weg ins Abenteuer: spiegelglattes Meer Letzter Abend, neue Freunde: ein herziges koreanisches Paar an unserem Tisch mit Sofortbildkamera – das war ihr Geschenk an uns

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