Schöne Aussichten Heute

Heute ging es dann auf den Mauna Kea. Mit 4205 Meter üNN der höchste Berg Hawai’is. Dank klarer Luft eine prädestinierte Station für Observatorien, Teleskope und einen Haufen Schnickschnack.

Bis zum Visitor Center kommt noch jedes Auto, ab dort kann man auch die letzten 1200 Höhenmeter zu Fuß begehen. Oder man setzt sich in einen 4WD und fährt hoch.

Oben war herrlich wenig los und die Landschaft einfach weiterhin gigantisch.

Am Fuß des Berges auf dem Rückweg würden wir von einem Gewitter überrascht – eigentlich gar nicht so schlecht, wurde wenigstens gleich wieder der Vulkanstaub vom Auto gewaschen.

Übergang Feld zu Lava-Feld. Laut Karte sind diese Lavaströme von 1859, also schon sehr alt.

Nach den ganzen Bergen kam in der Sonne an der Küste von Kona die Lust aufs Baden wieder. Das Baden hat unheimlich Spaß gemacht. Weißer Sand, kristallklares Wasser und ordentlich Wellen für den nötigen Plansch-Spaß – und die eine oder andere „Nasendusche“, wenn man auf der Welle zum Strand zurückgeschwommen ist und dann in der Brandung erwischt wurde. Einfach wunderbar, herrlicher Tag. So muss Urlaub sein!

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Schöne Aussichten Gestern

Gestern ging des Tag mit einem Trip in den Norden los. Zuerst am Waipi’o Valley Lookout (den ich mir etwas idyllischer vorgestellt hatte):

Aber trotzdem tolle Aussicht :)

Und dann weiter zum Pololu Valley Lookout:

Und zu guter letzt über sanfte Hügel, schnurgerade Highways und mit großartiger Landschaft um uns rum zum Strand:

Und ein kleines Feierabend-Bier zum amerikanischen Sushi (und Hummer Ravioli und Calamari-Salat) – ich hab es ja doch ein wenig vermisst. Abgefahren, wenn man denkt dass wir im Land mit dem besten Sushi der Welt wohnen. Aber der Fisch in Japan ist eben so frisch und gut, dass er für sich alleine spricht und mit nichts gepaart werden muss, vielleicht sogar darf. Und manchmal steh ich einfach auf lustige Röllchen.

Aloha!

Heute Grüße von unserem Ausflug nach Hawai’i. Okay, fairerweise nicht nur heute, sondern auch in den nächsten Tagen. Aber heute geht das Abenteuer los.

Neben Anreise war nur akklimatisieren geplant, nachdem aber unsere Koffer den Weg von Honolulu nach Big Island nicht mit uns zusammen geschafft haben (heißer Tipp der Flughafendame in Hilo: nicht 4 Stunden vor Abflug in Honolulu einchecken… hätte man uns das mal dort gesagt ;)) haben wir zum Zeit totschlagen und aller Müdigkeit zum Trotz einen ersten kleinen Ausflug gemacht: Old Highway und Akaka Falls

Old Highway: Meerblick

Die Akaka Falls stürzen sich 135 Meter in die Tiefe

Um sich dann unten in einem Pool zu sammeln. Schwimmen leider verboten…

Hinten Bambuswäldchen, vorne uralter Baum mit Luftwurzeln und Lianen. Alles sehr unberührt.

Fescher Mann, mächtiges Gefährt und ein Bach, der durch einen Felstunnel herabfließt.

Beim Abendessen wirft mir die Serviette eine Frage entgegen: Was hast Du heute gelernt? Dass Hawai’i wunderschön ist und ich mich auf den ersten Blick in die wilde Natur und fast-unberührte Schönheit verliebt habe. Welch wunderschöner Flecken Erde.

PS: Unsere Koffer haben wir jetzt auch. Und mit 19 Stunden Zeitverschiebung, kaum Schlaf auf dem Konto, abgesehen von 1-2 Stunden unruhigem Flugzeug-Dösen gehen wir um 19:30 ins Bett. Naja, vielleicht gibt es dann morgen, so das Wetter es will, ein Sonnenaufgangsbild ;)

Optimismus…

… ist rückwärts gelesen halt auch nur Sumsi mit Po

Aber ich habe beschlossen nur schöne Sachen zu erzählen, heute. Weniger von dem Chaos und der Aufregung/Enttäuschung, was unweigerlich damit einhergeht, sondern mehr von den kleinen schönen Dingen.

Nach einem recht verregneten und sehr kühlen Start in die Woche – es ist nun mal Regenzeit, aber dafür habe ich nicht so richtig gepackt – ist es endlich wieder warm. Hier im Park vor unseren Türmchen ist wieder was los, es werden Basebälle geworfen und die Kinder aus der Betreuungsgruppe spielen Völkerball.

 Baseball in der Mittagspause, Erwachsener Vater mit Sohn Tolle Schattenspender Links unten die Völkerball-spielenden Kinder

Ich habe den letzten Blogpost zum Anlass genommen, das Lernen anzufangen. Die ersten paar Hiragana prägen sich so langsam ein, aber das ist wirklich wieder ein Neustart, alles anders. Diesen Monat möchte ich die kompletten Hiragana lernen, ab Juli legen wir dann mit unserem Sprachkurs los.

 Lernen auf asiatisch: Wiederholungen, Wiederholungen, Wiederholungen!
Am Wochenende waren wir zweimal mit Kollegen essen, das war sehr schön. Einmal Steak und einmal Sushi.

 Klassischer Sushiladen mit Schuhe ausziehen omnomnom Und Samstag ein Steak im „Licht“ (warum das so heißt müssen wir noch rausfinden)

Und nachdem wir uns am Sonntag (trotz nicht aufbaubarem Sofa wegen fehlendem Teil, ist mir zum ersten Mal passiert) kurzerhand entschieden haben, doch nicht gleich zu Ikea zu fahren um zu reklamieren, gab es noch ein Picknick am Wasser.

 Der alte Angler den wir letzte Woche schon bewundert hatten Park am WasserKleiner Snack  Mit Blick auf unsere Türmchen
Mittlerweile stehen übrigens auch alle schwedischen und japanischen Möbel (und ich hab Muskelkater! Eindeutig zu viele Treppen in unserem Haus) und wir wären bereit für Frachten ;) Bevor ich jetzt doch zu den nicht-schönen Dingen abrutsche noch zwei lustige Begebenheiten:

 Gerade sind neben mir (ich sitze draußen) sehr unerwartet Bewässerungsanlagen angegangen; ich hoffe man erkennt es auf dem Bild „Convenience Store“ auf Japanisch – 7 Automaten für alle Bedürfnisse (Getränke, Kaffee-/Teemaschine, Eis, Nudelsuppen, Snacks) – Jep, wir sind im Land mit unglaublichem Automatisierungsgrad angelangt!

t+\-0 We were here

Die letzten Tage waren intensiv, anstrengend (mehr emotional als physisch), schön, faszinierend, traurig und unvergesslich. 

Ganz offensichtlich haben wir versucht, uns von unseren Freunden gebührend zu verabschieden – was gar nicht mal so gut gelingt, wenn einem ein dicker Kloß im Hals alle Worte abschneidet, die man noch los werden wollte. Aber so ist es halt mal.

Mein China-Abenteuer endete so, wie es begonnen hat. Am Bund, bei den ganzen bunten, hellen Lichtern; mit Tränen in den Augen. Der erste Abend von unserem Look and See Trip (und damit mein erster Tag in Shanghai) endete am Bund und der letzte Abend in Shanghai gestern ebenso. In den fast zwei Jahren, die seit diesem Tag  vergangen sind, hat der Anblick nie aufgehört, mich zu faszinieren, einzunehmen und berühren.

In der Zwischenzeit sind viele neue Lichter dazu gekommen, kleine so wie große. Der Shanghai Tower (上海中心) ist fertig geworden, wie auch das Magnolia und erst gestern haben wir zum ersten Mal die Lichter der Zwillingstürmchen neben dem Peninsula auf der PuXi Seite gesehen.

Und so kann ich das auch als Metapher sehen, für all die Lichter die in dieser Zeit in mein Leben gekommen sind. Freunde, Begegnungen, Momente, Erinnerungen, Wissen, Horizonterweiterung. 

Ich habe viel gelernt und viel gelebt und könnte nicht dankbarer sein.

Neben dem offensichtlich schwierigsten Teil des Abschieds, nämlich der von unseren Freunden, war ich überrascht zu sehen, wie weit unsere Wurzeln dann doch auch hier schon geschlagen haben. Die ganzen Leute von unseren „Stammläden“ haben uns sehr lieb verabschiedet. Das zeigt mir, dass wir nicht „nur“ bei unseren Freunden und den Menschen mit täglichem Umgang angekommen sind, sondern auch Hier im Ganzen. 

https://youtu.be/lN9awOYEczk

Dieses Lied war schon mein Abschiedslied von vor zwei Jahren. Damals fand ich es schade, dass die Mädels gerade eine Japantour hinter sich hatten und einen sehr Japan-zentrierten Albumtrailer gemacht hatten; sozusagen haarscharf an meinem Asienabenteuer vorbei. Wer hätte gedacht, dass dieses Video mal noch relevanter werden könnte… 

‚Cause everywhere we’ve been we have been leaving traces.

They won’t ever disappear.

We were here, we were here, we were really here.

 Danke für diese Standaufnahme, liebe Dani! Was wir in dem Moment gesehen haben

Eindrücke aus Yokohama

Gleich mal vorne weg: Japan ist so anders als China! 

Ja, wer hätte das gedacht? Ein Schwellenland auf der einen, ein hochtechnologisiertes Land auf der anderen Seite. Beide Länder liegen sehr dicht auf der Landkarte, sie haben die gleichen Wurzeln (was sich zB auch in der Sprache zeigt; im Japanischen werden (neben japanischen Buchstaben aus zwei Alphabeten) chinesische Langzeichen (also die komplizierteren, traditionellen Schriftzeichen) verwendet).

Was sofort auffällt, ist der Grad an Ordnung. Am Flughafen, in der Stadt, etc. Menschen stehen hier an und drängeln nicht vor. Es gibt sehr wenige Mülleimer, aber noch weniger Müll auf der Straße. Und in jedem Laden, von Restaurant zu McDonalds zur Kaffeekette (hier gibt es eine eigene, Tully’s; die ist sehr gut) räumt jeder hinter sich auf. Da wird nicht nur das Tablett weg gebracht, auch der Müll wird getrennt entsorgt und sogar die Aschenbecher (großer Nachteil!! Hier wird viel in Restaurants geraucht) werden vom Tisch mit genommen, sobald sie benutzt sind. Und das sind nicht nur die Erwachsenen, die Kinder sind hier ausgesprochen gut erzogen. 50er Jahre Deutschland wäre da ein passender Vergleich! 

 Frühling Park Italia Yamate Mit Blick auf die Hafenbrücke Parkpanorama Die Kinder haben aus und scherzen noch mit dem Zebrastreifen-Lotsen Historischer Ausländerfriedhof Suchbild: finde die Katze Traditionell japanisch: Automaten, er ist ihr einen Schritt voraus und die Katze sitzt auf dem Dach Am Stadium Momentan ist Gartenschau und Yokohama ein Blütenmeer in verschiedensten Locations durch die Stadt  Lachs und Thunfisch Sashimi Verführerisch gut: Caramel Latte und Zimt-Knoten  Von der Marina aus, Bombenwetter! Abfahrt des Kreuzfahrtschiffes „Nippon Maru“ – was ein Spaß :) Minatomirai am Abend (links unten: Fotoshootings mit Geisha) Ich hab einen schnieken Mann im Park entdeckt :D Gartengelände an der Marina Räuchermann in der Lampe und Öffnungszeiten auf Deutsch – die Japaner Lieben Deutschland!  Yokohama, his soul town. Sepia im Fischtank vor einem Restaurant Sushiplatte für Zwei (Hochzeitstag-Dinner <3) Volkssport: Baseball. Die DeNa Baystars sind der ansässige Verein, nach Hörensagen sollen die Spiele auch sehr unterhaltsam sein Nippon Maru die zweite, diesmal das Segelschiff-Museumsschiff vor Minatomirai Überall sieht man Leute malen und zeichnen, ist hier offenbar ein großes Hobby. Beeindruckend: alles was wir „über die Schultern“ so gesehen haben war wirklich sehr gut. Etwas einschüchternd ;)

Bula! – mehr als nur Hallo

oder auch: der zweite Fiji-Rückblick (den ersten findet ihr hier)

Von Matangi habe ich euch ja schon hinreichend vorgeschwärmt, heute gibt es auf jeden Fall noch eine ganze Batterie an Bildern.

Unsere Zeit im Urlaub haben wir zum Teil unter dem Wasser verbracht – und Fiji hat auch hier einiges zu bieten. Zu mir wurde ja immer gesagt, dass man als Taucher schon ziemlich viel Glück haben muss, einen Hai zu sehen. Nicht so in Fiji…

Schon beim ersten Tauchgang schwamm direkt der erste Weissspitzenriffhai vor uns vorbei, gefolgt von einer Gruppe von vier Stück, die ziemlich beeindruckend gekreist haben (stellt euch so nen kleinen Kreis vor, wo zwischen jedem Hai kaum Platz ist). Sehr beeindruckend war dann auch der Graue Riffhai, der immer wieder vorbei schwamm und auch etwas größer war als die Weissspitzen. Sehr aufregend für mich, aber zum Glück nicht beängstigend – sind Riffhaie doch nicht ganz so groß (wobei der Graue schon eine ordentliche Länge hatte) und sehr friedliche Artgenossen.

An einem anderen Tag waren wir an der „Yellow Wall“, ein sehr beeindruckendes Steilriff voller Weichkorallen die eine gelbe Wand bilden. Das war auch mein erster tieferer Tauchgang, 26 Meter unter der Wasseroberfläche. Das erste Mal ein Hauch von „Tiefenrausch“ – als meine Ohren erst mal akklimatisiert waren (was bei mir wenn dann auf den ersten Metern „problematisch“ ist) wäre ich auch noch tiefer gegangen – und war sehr enttäuscht, wie schnell die Luftflasche da unten leergesogen ist! Wunderschöner Tauchgang!!

Alles in allem war das Tauchen in Fiji fantastisch, das Wasser ist natürlich herrlich und die Sicht war immer top. Das Areal um Matangi ist eine Meeres-Schutzzone und dort wurde nie explosiv gefischt, die Riffe sind alle in gutem Zustand. So macht Tauchen Spaß!

Über Wasser gibt es auf Matangi nicht viel abgefahrenes zu tun und das ist auch gut so! Was ich erst dort erfahren hab (Nic hat alles gebucht): die Insel ist nicht für Kinder geeignet, das Hotel setzt ein Alterslimit ab 12. Dementsprechend waren hauptsächlich Paare in unserem Alter da, bzw zum Schluss eine amerikanische Familie mit Kinder in unserem Alter.

An einem Vormittag haben wir die Inseltour gemacht, eine Rundweg entlang der Küste der einen Seite des Hufeisens bis zum äußeren Rand, dann über die Kokosplantage auf dem Rücken der Insel zurück. Die Plantage wird seit einigen Jahren nicht mehr aktiv betrieben, ist aber immer noch beeindruckend (die momentanen Verwalter der Insel, Penelope und Flora haben auf dieser Insel – und noch einigen mehr – das Resort gebaut. Flora und ihren Mann Noel haben wir kennengelernt, sie sind beide in Fiji geboren und aufgewachsen. Ihre Tochter führt gerade das Resort, und sie war sehr nahbar, hat abends mit den Gästen zusammengesessen und von der Insel erzählt, von ihrer Kindheit hier und von ihren Plänen mit dem Resort).

Inmitten der Plantage steht ein kleiner Hof, mit Gemüsegarten und umringt von den ganzen frei streunenden Tieren, die ich im ersten Beitrag schon erwähnt hatte. Nachdem es so viel Kokos auf der Insel gibt, wird dort auch sehr viel mit Kokos gemacht, man findet Kokos zu jedem Menü in irgendeiner Form und auch in den Hütten wieder.

Die Hütten (18 mietbar Zimmer gibt es insgesamt) sind sehr großzügig auf dem Hotelareal verteilt und es ist herrlich ruhig. Über die komplette Uferseite gibt es Hängematten, hängende Kuschelecken und Liegen – wirklich in die Quere kommt man sich nicht. Perfekter Ort zum Entspannen.

Dazuhin war das Personal auch einfach unbeschreiblich gut. Jeder hat sich neuen Gästen mit Namen vorgestellt und einen sofort mit Namen angesprochen – nachdem es per se nicht viele Gäste gibt wußten auch oft alle über den groben Ablauf Bescheid und haben beim Essen zum Beispiel gefragt, wie das Tauchen oder Schnorcheln so war. Das hat gleich eine sehr familiäre Stimmung geschafft und auch die Gäste haben viel schneller untereinander Zugang gefunden. Am ersten Tag haben sich gleich mehrere mit uns bekannt gemacht, es blieb aber alles sehr ungezwungen und unkompliziert.

Ein Grund für die familiäre Stimmung ist sicher, dass Flora auf fijianischer Seite mit vielen der Angestellten Verwandt ist und sie die „Tante“ für das Personal ist. Der Umgang ist damit automatisch viel vertrauter und das spürt man auch als Gast – und wird davon angesteckt. Dass die Resortleiterin (Flora’s Tochter, wie erwähnt) dann auch tagsüber beim Strand sauber machen oder abends vor dem Dinner immer für ein Schwätzchen und eine Erzählung zu haben ist (und sich nicht bis auf ein kurzes Hallo in ihrem Büro versteckt), trägt natürlich auch ungemein bei.

Apropos Hallo! Hallo auf Fiji heisst „Bula“ – aber nicht nur. Bula ist ein Wort für alles, für „Prost“, für Zustimmung. Und es gibt einfach keine Möglichkeit, das grummelig auszusprechen. „Bula“ macht gute Laune und dass es sich jeder zuruft, morgens, mittags, abends und immer dazwischen wird so schnell eine Gewohnheit, dass es mir fast in Neuseeland rausgerutscht wäre. Es wäre schön, wenn Bula in alle Sprachen aufgenommen wird. Rollt auch besser von der Zunge als Hallo, vor allem in der gut gelaunten Doppelvariante, Bula-Bula!

Der Text ist schon wieder viel zu lang und jetzt gibts endlich Eure Bilder – alle anderen Erzählungen müssen auf Rückblick 3 warten…

 Unsere Hütte  Bilderbuch  die gelbe Wand  Überreste von dem letzten verheerenden Taifun (2015)  die waren überall im „Dschungel“ – nach der Inseltour wollte ich einfach nur noch duschen…  Kokosplantage 1  Kokosplantage 2  Blick auf das traumhafte Wasser   GoPro Aufnahme der gesamten Insel vom Tauchboot aus  Grauer Riffhai

Besuch ist was schönes

Und zwar aus vielerlei Gründen.

Einerseits, weil man Menschen die einem am Herzen liegen, wieder sieht.

Andererseits, weil es toll ist, diesen besonderen Menschen seine Stadt zu zeigen und an seinem Leben in der weiten, fremden, asiatischen Ferne teilhaben zu lassen.

Und es geht nicht eindrucksvoller, so viel und bebildert man auch schreibt, als gemeinsam durch die Viertel zu schlendern.

Mit Magda und Jan sind zwei Freunde zu Besuch, die uns schon sehr lange begleiten (erst recht in Expat-Zeitabständen gerechnet). Beide frisch promovierte Drs.rer.nat auf Weltreise, weit weg vom gemeinsamen Studienort. Gemeinsam haben wir schon auf Hütten im Schwarzwald oder als letzte Gäste im letzten Bus von unserer Hochzeitsfeier zum Hotel tolle Momente geteilt.

Umso schöner, dass wir den beiden, die in den letzten acht Wochen schon außerordentlich viel erlebt haben (Russland, Transsib, Mongolei und so weiter: http://www.infulltrains.wordpress.com) und die Zeit „in vollen Zügen“ genossen haben, nun etwas von Shanghai und Umland zeigen können. 

Dabei dürfen die klassischen Highlights wie Bund, Tianzifang oder auch Ausflüge weg vom Zentrum (Hangzhou gestern, zB) nicht fehlen, ebenso wie Essen (Nudelladen, Hotpot, Dumplings und so weiter). 

Immer wieder fällt mir dabei auf, wie schön es ist, das Leuchten in den Augen zu sehen, wenn man das erste Mal am Bund steht und den bunten Lichtern zusieht. Oder zwischen dem Jin Mao Tower, SWFC und dem Shanghai Tower. Dabei sehe ich die gleiche Begeisterung, die ich bei meinem ersten Besuch der Orte (und vielen weiteren danach) gespürt habe. Und es entfacht immer wieder ein bisschen den Entdeckergeist und die Liebe zur eigenen Stadt.

Gestern in Hangzhou war es zwar teilweise etwas verregnet, aber der Westlake hat sich landschaftlich wieder wunderbar präsentiert und die Ausblicke von der Pagode wurden von ziehenden Wolken spannender. Immer wieder hat sich das Bild vor den Augen gewandelt.

 Erster Abend am Bund

 So viele Eier Beim Chinarestaurant ums Eck

 Lotusse

 Westlake und Berge 

 Klassisches Rolltreppen-Selfie

 Unglaubliche Stimmung über dem Westlake

 Links Hangzhou (da wo dieses Jahr G20 war), rechts China

 Der Weg, von dem wir gekommen sind, verschwindet im Regen

 Zweite Perspektive

 Wir haben hart gekämpft, der Hotpot hat gewonnen   IFC Türme und Shanghai Tower Magda und Jan und ein paar ziemlich hohe Wolkenkratzer

 Inmitten einiger höchster Gebäude der Welt

 Aussicht vom SWFC heute: mystisch

 Und schon besser, aber quasi am Fluss hört die Sicht auf

 Das erste Mal Yu Garden im Dunkeln. Hat was. Gefällt mir deutlich besser als im Hellen, auch (oder weil) viele Geschäfte schon zu hatten
 Die Beleuchtung ist vielleicht kitschig, aber richtig schön!

 Teehaus im Dunkeln

 Stinky Tofu!!!

Roadtrip Tag12: Ende (oder doch nicht?!)

Der Tag heute war sehr durchwachsen – nicht nur vom Wetter her (der Wind hat so krass geblasen, dass das Wetter alle paar Minuten gewechselt hat, zwischen Sommer und Starksturm-Schauer).

Dinge die man am Flughafen nicht sehen möchte: auf dem Abflugbildschirm hinter dem eigenen Flug nicht 06.10. 23:59 Uhr, sondern 07.10. 7:30 Uhr… 

Air Newzealand hat das allerdings sehr erfreulich gehandhabt und auch in dieser Lebenslage haben sich die Kiwis als äußerst freundlich und zuvorkommend erwiesen. Direkt in das Holiday Inn am Flughafen eingebucht, inklusive Buffet-Abendessen. (Die Autovermietung hat auch noch Pluspunkte gesammelt – bei der Abgabe waren sie äußerst Zuvorkommend und haben die Abschleppkosten wegen der längeren Wartezeit doch übernommen. Toller Service!)

Trotzdem war mein gestriger Kommentar mit der ersten und letzten Flasche Wein doch etwas zu früh gesprochen.

 Super, dass ich die Regenjacke schon im Koffer hab… Auch bei Regen sehenswert Zweite und (hoffentlich) letzte Flasche Wein… Vor uns: Auckland – bei deutlich erfreulicherem Wetter Der Strand von Piha im Wind Windige Angelegenheit