Schöne Aussichten

Aktuell sind wir mit Wiedersehensfreude beschäftigt und unsere Prioritäten liegen klar bei Dani und Stefan – sorry für die fehlenden Berichte ;)

Heute also mal Fotos mit ein bisschen Erzählung der letzten Tage:

Gestern eine schöne kleine Wanderung im Nordosten der Insel – bisschen matschig, aber… … absolut lohnenswert! Blick Richtung „Zentralmassiv“Kaua’i, die grüne Insel – überall blüht esDanach ab an den Donkey Beach – zu hohe Wellen für richtiges Schwimmen – aber umso mehr Spaß zum PlanschenDonkey Beach Heute dann unser erster Abstecher (mit heißen Tipps von Dani und Stefan) in den Canyon Blick auf die Napali CoastDer Highway Richtung Norden ist leider ab Hanalei nur für Anwohner / Leute mit Genehmigung offen(Unwetterschäden) – deshalb muss ein Blick von oben genügenDie ganzen verschiedenen Schattierungen machen süchtig nach diesem Blick Blick in den Canyon Mit Wasserfall Canyon-Panorama – wir werden die Tage nochmal hin fahren und uns weiter umsehenMittags dann mit Dani und Stefan im Polihale Beach Park am StrandDer nordwestlichste Punkt, den man auf Kaua’i erreichen kann, direkt dahinter geht der Canyon los und schneidet am Meer den Weg ab Toller Sonnenuntergang mit guten Freunden, was will man mehr? Sternenhimmel! Und weil man den nicht mit dem Handy fotografieren kann, gibt es hier abschließen ein Bild vom Weg zurück über die Schotterpiste neben dem Strand. Dafür sind die Jeeps schließlich gemacht ;)

Alles in allem grandiose Tage. Tolle Aussichten, tolle Gesellschaft! Morgen geht es dann per Boot an die Napali Küste und wir können es kaum erwarten!

Grand Canyon China (15.04.2016 -Tag15-)

Wettertechnisch hatten wir auch echt Glück, eigentlich hätte es am Samstag regnen sollen. Aber abgesehen von ein paar Tropfen war einfach nur gutes Wetter – was unserer Erfahrung am Sonntag ein klein wenig zum Verhängnis werden sollte.

Der Canyon war sehr beeindruckend, aber die Passagen teilweise schon extrem steil. Höhenangst sollte man da besser keine haben. Wir haben aber gut auf Dani und Michi (der zwar keine Höhenangst hat, aber manchmal sein Leben vor den Augen hat vorbeiziehen sehen) aufgepasst.

Tendenziell waren abseits der Wege schon deutlich weniger Leute unterwegs, aber wir hätten uns da noch nicht erträumen lassen, was uns am Sonntag erwarten würde – und zwar in beide Extreme!

Nach sehr viel Abstieg, wieder nur über Treppenstufen, unterbrochen von Aufstiegen (Treppenstufen…) war uns klar, dass wir weder den Canyon in seiner Gänze durchlaufen können würden, noch, dass wir das mega steile, schmale, enge Stück (das leider den unausweichlichen Mittelteil der abgekürzten Route darstellt) wieder hoch krabbeln wollten. Aber: Rettung naht: Eine Einschienenbahn kam in unser Sichtfeld und wir mussten auch nur noch circa weitere 400 Höhenmeter hinabsteigen (unterbrochen von, ihr erratet es sicher: aufstiegen. Alles mit Treppenstufen, versteht sich). Um dann an ein anderes Ende des „Plateaus“ – mir fällt wirklich kein besserer Begriff ein – hochgekarrt zu werden. Wie schon gesagt: nächstes Mal fahren wir dann hoch und sparen uns statt des mühseligen Aufstiegs unsere Energie für den gesamten Canyon.

Von dort liefen wir wieder munter Treppenstufen, rauf auf den zweithöchsten Gipfel, von dem aus man auf den höchsten Peak (Lotusblumen-Gipfel) und den Schildkröten-Gipfel sehen kann. Außerdem ist eine Art Sternwarte/Überwachungsanlage auf dem Gipfel, welche wir vom Canyon aus schon gesehen hatten.

Von dort ging es nach dem shoppen zum Abendessen im Hotel. Das war mein erstes Essen an einem runden Drehtisch-Ding. Und entgegen aller Onlinebewertungen, dass es so Wahnsinns überteuert sei und dafür nicht mal gut, können wir uns nicht beschweren. Alle Gerichte, die wir bestellt hatten, waren richtig gut zubereitet und wir waren satt, glücklich und fertig.

Den Abend haben wir dann im Klassenfahrt-Stil in unserem 6-Bett-Zimmer ausklingen lassen. Hat nur noch das Lagerfeuer gefehlt, die Stimmung hatten wir. Trotzdem ging’s früh ins Bett – nicht nur, weil wir erschöpft waren, sondern auch weil um 4:30 Uhr der Wecker für den Sonnenaufgang gestellt war. Aber dazu dann morgen mehr.

  vor dem Canyon  
  Action

    Brückchen – ging tief runter
  Felsspalten

    Dani, Stefan und Landsmann

    Steil rauf
  Dieses 0,3 KM Stück als Bindeglied der 8 war krass

    Monorail
  Steil rauf

    Steil runter
  Auf dem Brightness Peak

    Basketball und Zelte
 Auf Klassenfahrt

    Und beim Abendessen