Myanaung – eine Bildergeschichte

Ich kann heute nicht viel schreiben weil vieles davon zu dem Blogbeitrag morgen oder am Ende des Urlaubs gehört – also hier einfach Bilder von unserem Spaziergang durch Myanaung, ein 15000 Einwohner Ort die nur Flusskreuzfahrttouristen haben, wegen der rückläufigen Zahlen sind wir für diese Woche vermutlich die einzigen.

Früher Morgen an der Sandbank. Die Kinder der Fischer beäugen ganz argwöhnisch das Schiff Gegenüber der Sandbank (wo wir „übernachtet“ haben) dann der Anleger von Myanaung Oagoden Tempel Großer Pott von Mohinga – Frühstückssuppe in Burma – hatten wir an diesem Morgen auch, einfach köstlich Myanaung Marktplatz – Shopping für alles, Unterwäsche neben Gemüse Ein Uhrmacher. Absolute Erinnerungen an Shanghai Besuch in einer lokalen Bäckerei…… ursprünglich von den britischen Kolonialherren gelernt… … wird das wissen jetzt über Generationen weiter gegeben…… und wir dürfen eins der herrlichen Küchelchen auch probieren Netzball Kleiner Ausflug in ein Café – und auch hier eine Erinnerung an unser zu Hause – ist Mo’s Burger doch eine weit verbreitete Kette in Japan, entsprungen in Tokyo Hindu Tempel Nachdem Myanaung etwas mehr Verkehr hat, organisiert ein lokaler Polizist unseren Spaziergang. Es ist aber keine Kontrolle oder Ähnliches und der junge Mann hat seinen Spaß mit uns. Ausgedienter Klostuhl Neben Buddhismus, Islam und Hinduismus ist auch eine Kirche ansässig Das sind mal ordentliche Weihnachtssterne! Die Dekoration ist… gewöhnungsbedürftig… Auf dem Plastikstuhl die Muschel mit Weihwasser – so vertraut und doch so ungewöhnlich.

Hier noch die Moschee als Vertreter der vierten Religion. In wenigen Gehminuten leben hier vier der großen Weltreligionen friedlich „auf einem Haufen“. Es kann funktionieren.

Einkaufen wie die Einheimischen

Heut geht’s erst zu einem alten Fort in Minhla – 3 Jahre wurde daran gebaut um es dann 1885 nach nur 3 Tagen Kampf gegen die Briten aufzugeben.

In Minhla gibt es auch einen lokalen Markt und unsere Tour hat sich etwas besonderes überlegt. Jede Kabine bekommt 1000 Kyat (circa 0,60€) und einen kleinen Zettel mit Angabe. Wir müssen eine Portion Wasserspinat besorgen (was wir allerdings erst wissen, als einer der Stände auch „Kazun Ywet“ hat). Das wirkt ein wenig der Zoo-Herde entgegnen, als die wir uns sonst vielleicht durch den Markt geschoben hätten und die Einheimischen freuen sich über unser Interesse.

Köstlich auch das Gesicht unserer Guides als wir mit unserer frisch erstandenen Kokosnuss um die Ecke kommen und ihn fragen, ob er sich sicher ist, dass Kazun Ywet Kokosnuss heißt und ob sie wirklich Kokosnuss auf die Liste geschrieben hätten – schließlich ging es um Gemüse. Er sah ganz erleichtert aus, als wir dann doch mit unserer Tüte Wasserspinat rausrückten. Und die frische Kokosnuss hat herrlichen Urlaubsflair mitgebracht.

Nachmittags dann Pferdekutschfahrt in Thayet Myo zu einem Golfplatz. Absolut abstrus wie wir da in der Trockenzeit in Myanmar am Ende der Welt auf eine absolut abgerockten Übungsgrün (eher Rough…) stehen und einlochen üben.

Ich wünschte, ich könnte lesen was auf den Schildern steht Teile des Forts sind schon in den Irrawady abgerutschtSechs Meter dicke Fortmauer Auf dem Markt Unsere Aufgabe: Kazun Ywet. Unsere Bündel Wasserspinat kosteten übrigens 300 KyatIn Thayet Myo Auch das klassisch Burma: am Wegensrand wird Müll verbrannt Aprospos Müll… Überreste einer Stadtmauer am Flussufer, herrlich überwachsen von einer Würgefeige – doch davor quasi die Müllhalde der halben Stadt. Es tut im Herzen weh.