Roadtrip Tag9: Levin bis Waitomo

Eigentlich sollte jeder Tag mit einer Spazierfahrt zum Frühstück auf dem Strand stattfinden!


Dafür war Mt Taranaki in ein Wolkenkleid gehüllt – wir haben auf der Fahrt ein paar Blicke auf schneebedeckte Hänge erhaschen können, aber nur dieses Foto für euch:


Dafür war es an dem See wirklich schön und die Singvögel haben gesungen und gebalzt und es war außer uns mal wieder keine Menschenseele da. Ist ja auch Montag. So sollte es übrigens laut Führer an unbewölkten Tagen aussehen: 


Weiter ging es an der Küste nach Norden, mit neuen, beeindruckenden Wasserfällen, einer großartigen Natural Bridge und eine erfreulichen Hotel in Waitomo (kommen gerade aus dem Whirlpool).

  Die Marokopa Wasserfälle

 Die Natural Bridge, die früher mal eine Höhle war – von der Höhlendecke ist allerdings nur noch die Brücke übrig Die Gesteinsformationen waren echt beeindruckend Nur leider war der zweite Teil vom Rundweg eine Rutsch- und Matschpartie – hat sich aber gelohnt

Roadtrip Tag3: Von Paihia nach Thames

Heute ließen wir in einem großen Stint das Northland hinter uns. Aber, von vorne:

Der Tag begann früher als üblich, schon um 7 hat der Wecker versucht, uns aus den Federn zu klingeln. Das Aufstehen hat sich aber gelohnt, wir konnten zwei der letzten 6 Bootstickets für eine vierstündige Tour zum „Hole in The Rock“ und zurück nach Paihia.

Das Wetter war schön (wovon unsere geröteten Nasen abends Zeugnis tragen) und die See recht ruhig. Am Hole in The Rock war dann allerdings doch etwas mehr Wellengang spürbar und es sah erst nicht danach aus, dass wir eine Durchfahrt wagen könnten. Unser Skipper, die uns schon sehr sympathisch am Lautsprecher alle möglichen Infos zur Bay of Islands gegeben hat, hat zu guter letzt einen Anlauf gewagt – und wir haben es ohne Schäden mit unserem Kat durch geschafft. Sehr aufregend!

Delfine hat der „Dolphins Seeker“ übrigens nicht gefunden, aber dafür Seehunde. 

Nachmittags, als wir wieder festen Boden und dann unseren Jeep unter den Füßen hatten, ging es wieder auf die Straße.

Mit einem Abstecher zur wunderschönen Whale Bay, inklusive Spaziergang zum versteckten, verwunschenen Strand und Picknick oberhalb, entlang der Küste immer weiter gen Süden. 

Irgendwann wurde der Verkehr ungemütlicher und die Besiedlung immer dichter – bis sich plötzlich die Skyline von Auckland in unser Sichtfeld schob. Unser Weg führte einmal entlang der Autobahn, quer durch Auckland – zur Feierabendzeit. Aber sobald wir den Großraum Auckland (in dem ein Drittel aller Neuseelandbewohner leben) hinter uns gelassen hatten, gab es wieder mehr Kühe, Schafe und Wild als Häuser, Autos und Menschen zusammen.

Zu guter letzt erreichten wir das Ziel, Thames am Eingang zur Coromandel Peninsula. Und uns ging auf, wieviel Glück wir in den letzten Tagen mit dem Wetter hatten – denn plötzlich war nichts mehr vom Himmel zu sehen und der Scheibenwischer stark gefragt.

So nebenbei haben wir auch die ersten 1000 km geknackt und die erste Detailkarte, Northland, hinter uns gelassen – wobei es uns dort so gut gefallen hat, dass ein Abstecher auf dem Rückweg gar nicht so unwahrscheinlich scheint.

 Schönwetterwolken über der Bay of Islands Ausfahrt  Hole in The Rock „in Fahrtrichtung“ Und mit uns  Und kurz vor der Durchfahrt Und von Hinten :) Yay, durch geschafft!!  Panorama von der Insel Urupukapuka auf die Bay of Islands und mal wieder mit uns  Whale Bay  Versteckter Strand in abgelegener Bucht (kein direkter Zugang, erst Recht keine Zufahrt) Panorama vom Strand Baumfarn Whangarei Wasserfälle (20m über Basaltkante) Und wieder in Auckland, Blechwüste…