Weihnachtliche Grüße

Liebe Leser,

Aus der Ferne wünschen wir Euch und euren Lieben eine schöne Zeit zwischen den Jahren und tolle Feste.

Im Rausch der Geschenke Louis C.K. nicht vergessen: der einzige Grund dem Nachbarn auf den Teller zu schauen ist: um sicher zu stellen, dass er genug hat. Nicht, ob man ebenso viel hat.

Wir sind ein bisschen in Asien unterwegs und genießen die warme Weihnacht in vollen Zügen. Morgen geht es dann zu meinem persönlichen Happy Place 2018, von dem ich euch noch gar nicht erzählt hab (wird aber nachgeholt) – dort sind wir allerdings offline (im wahrsten Sinne, es gibt nämlich keinen Empfang) und geben uns zum Ausklang von 2018 und zur Einstimmung auf das neue Jahr, dem Abstecken unserer Ziele und Ambitionen, Wünschen und Plänen voll dem ‚digital detox‘ hin. Am 03.01.19 können dann unsere Neujahreswünsche mit etwas Verspätung an Euch durchgestellt werden ;)

2018 war ein aufregendes Jahr. Einer meiner Ansprüche für 2019 ist, hier endlich von all den Abenteuern zu berichten, die wir erlebt haben (die betreffende Seite in meinem Bullet Journal ist schon verdammt voll) und wieder mehr „Echtzeit“ zu berichten, was wir erleben. Leider habe ich aktuell aus Speicherplatz-Gründen kaum Fotos auf dem Handy, daher kommt der Jahresrückblick auch etwas später.

Hier aber zumindest ein paar Impressionen aus dem aktuellen Urlaub.

Station1: Kuala Lumpur, Malaysia

Blick auf die Petronas Towers vom Hotel Immer mehr Metropolen bauen auf Begrünung der Wolkenkratzer – großartige Idee, so lange es ökologisch nachhaltig umgesetzt wird Nachdenkliche Wandmalerei am Allianz-Gebäude Zentrale Moschee am Unabhängigkeitsplatz Fernsehturm und Petronas Towers Große Lichter…… und bunte Lichter an den Petronas Towers Logik wird dich von A nach B bringen – Vorstellungskraft wird Dich überallhin bringen (Albert Einstein, Zitat fotografiert in dem unterirdischen Weg von den Petronas Towers zum KL Convention Center)

Station2: Langkawi, MalaysiaKunang Kunang Heritage Villas – altes Hotel in den Reisfeldern von West-Langkawi (Langkawi ist allerdings nur etwa 35km lang und 25km breit)Baden an den Rockpools des „Seven Wells“ Wasserfall Doppeltes GlückBadestrand im Norden, Tanjung RhuRegnerischer Regenwald am höchsten Berg Langkawis (Gunung Raya, 881m üNN)Eigentlich wollten wir Tiere beobachten, stattdessen genießen wir den Regen und die schöne Aussicht dahinterBeste Inselaktivität: Mangroventour mit Peter Hoefinger! Österreicher der seit 1989 mit seiner deutschen Frau (welch exquisite Kombination :p) auf Langkawi wohnt und dort der nachhaltigste Naturführer istApropos Nachhaltig: wir haben viel über Mangroven gelernt. Dass sie der weltbeste CO2-Speicher sind wussten wir aber schon. Um unseren schlechten ökologischen Fußabdruck auszugleichen, durften wir mit Peter neue Mangroven Pflanzen. Das ist aber nur der Anfang… mehr dazu dann in 2019Leuchtende Farben und irgendwo dahinter versteckt sich mindestens ein SaltieFür alle die nach Langkawi gehen und der deutschen Sprache mächtig sind: kontaktiert Peter! Keine Adlerfütterung! Keine anderen Touristen! Keine laute Höhlenführung mit 250 Asiaten. Einfach nur 5 Stunden lernen, entdecken, diskutieren, lauschen und Augen sowie Herz öffnen. Danke Peter, für die großartige Tour und dass Du uns so kurzfristig noch unter gebracht hast! Donnerstags Nachtmarkt im Westen der Insel (es gibt noch einen Montags und Mittwochs Nachtmarkt an anderen Orten) Nochmal auf den Gunung Raya hoch, wir wollen schließlich Tiere finden!Das Rangerherz in uns schlägt höher und höher. In diesem Baum hat es nur so gewimmelt. Auf dem Foto (ich verspreche, es gibt tolle Bilder von der Kamera mit dem Tele, werden dann nachgeliefert!) findet ihr mindestens 3 Nashornvögel und ein Flughörnchen. Fun fact: Nashornvögel können vieles, aber nicht: sich leise anschleichen. Das beeindruckende „woooosh wooooosh“ ihrer Flügelschläge kündigt sie schon an, bevor man sie sehen kann. Beeindruckende Vögel. Makaken sieht man in Langkawi an jeder Ecke (und sie haben auch schon gelernt, dass der Mensch ein großes Selbstbedienungs-Buffett ist), aber auf dem Ausflug haben wir sogar noch Brillenäffchen gefunden. Sehr entspannte, schüchterne Affen, die den Menschen meiden.Letzter Sonnenuntergang über Kunang Kunang

Station3: Singapur, SingapurBegrüntes Hotel: Blick aus dem 10. Stock – später noch ein Bild von außen Ältester taoistischer Tempel der Stadt. Die Wandmalereien sind Erinnerung und Mahnmal, wie die ersten Migranten/“Gastarbeiter“ in großer Entbehrung das Stadtbild geprägt haben. Wichtige Botschaft für die ganze Welt, 2018 umso mehr.Buntes Chinatown1Buntes Chinatown2Aussenansicht des begrünten Hotel. Tolles Konzept, das in der „Gartenstadt Singapur“ viel umgesetzt wird. Zukunftsvisionen der Metropolen.Der berühmte Merlion und das gehypte Marina Bay Sands HotelWeihnachtsstimmung an den FrangipanisBotanischer GartenEinziges UNESCO Weltkulturerbe von Singapur und mit viel Liebe und nachhaltiger Überlegung gemacht Nachbau eines Tropischen NebelbergsGrößte Orchideenausstellung: Rund 1000 Spezies (inklusive Micro-Orchideen) und 2000 HybrideNebel am NebelbergBlick hinter den WasserfallDanach: Aufziehendes Unwetter, bringt herrliche Lufterfrischung. Plötzlich drückt es nicht mehr und die Luft riecht gutSkulptur vom Spanier Lorenzo Quinn: „Die Kraft der Natur, 2008“:

„Die Menschheit denkt, sie sei die höchste Kraft, über allen anderen und in absoluter Kontrolle über die Umwelt und Vorherbestimmung. Wir leben in einer falschen Vorstellung der Sicherheit, nur um von der Raserei der Mutter Natur aufgeschreckt zu werden, die uns an ihre Präsenz und unsere Verantwortung gegenüber ihrem Kind, der Erde, erinnert.“